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Im globalen Kampf gegen Covid-19 suchen Wissenschaftler fieberhaft nach Therapien und einem Impfstoff. Doch die hochkomplexen Berechnungen, die für diese Arbeit nötig sind, brauchen viel Rechenkraft. Die schnellsten Supercomputer der Welt rechnen bereits gegen das Virus, es kann aber auch jeder private PC-Nutzer mithelfen.

Mit der Rechenleistung und dem Programm „Folding@Home“ der US-Universität Stanford werden die Computer mit einem internationalen Netzwerk verbunden, das mithilfe verteilter Rechenleistung massive Computeraufgaben erledigt. Die Rechenpower soll konkret die Wirkung von Medikamenten auf die Proteinstruktur von Coronaviren simulieren – erforscht werden sowohl das aktuelle Virus SARS-CoV-2 als auch das verwandte SARS-CoV aus 2002. Diese Projekte könnten Forschern helfen, das Coronavirus besser zu verstehen und dann wirksame Therapien dagegen zu entwickeln.

Folding@Home gibt es bereits seit gut zwei Jahrzehnten. Es dient in der Krankheitsforschung dazu, die Proteinfaltung aber auch die rechnergestützte Entwicklung von Medikamenten und andere Arten von Molekulardynamik zu simulieren. Eingesetzt wird es in der medizinischen Forschung über Alzheimer, Parkinson und viele Formen von Krebs sowie bei Infektionskrankheiten wie nun eben COVID-19.
Weitere Hintergründe zum Projekt siehe bspw. auch dieser Blogpost.

Für Infos wie du dich mit deinem eigenen Computer an der Forschung beteiligen kannst, bitte die Seite Mitmachen! aufrufen.

Für allgemeine Fragen zum Projekt haben wir die Seite FAQ Häufige Fragen eingerichtet.

Wir freuen uns auch über neue Mitglieder im TeamAustria (ID 245443) – denn auch crowdcomputing geht gemeinsam leichter als alleine 😉 Wie dies geht, findest du ebenfalls auf der Seite Mitmachen!